Steuergerät MPI

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Lada Niva 1.7i Multipoint

Euro 3

Steuergeräte-Nummer: 21214-14411020

Es kursiert im Internet ein farbiger Schaltplan für die Einspritzung EURO3. Dieser ist falsch beschriftet! Hier eine korrigierte Version.

Motormanagement Multipoint EURO3

Neben der Leitungsfarbe ist auch die Nummer des Schaltungselementes (z.B.Sensor),welches an diese Leitung angeschlossen ist, eingezeichnet. Die 5 bedeutet Steuergerät. 5/27 Bedeutet dann Steuergerät Pin 27.

Steuergeräte-Nummer: 21214-14411020-10

Steuergerät 21214-1411020-10
Steuergeräte-Nummern


Verdrahtungsplan als Schema

Elektronischem Steuergerät MP7.0HFM Fa. BOSCH

MP7 Euro3.jpg

Beschreibung der Bauteile

1 Einspritzventile 11 Drosselklappensensor 21 Wegfahrsperre Anzeige
2 Zündkerze 12 Kühlmitteltemperaturfühler 22 Nockenwellensensor
3 Zündmodul 13 Leerlaufregler 23 Relais Benzinpumpe
4 Diagnosebuchse 14 Tankentüftungsventil 24 Benzinpumpe mit Füllstandgeber
5 Steuergerät 15 Rough-Road-Sensor 25 Speedsensor
6 Sicherungen der Einspritzung 16 L-Sonde nach Kat 26 Stecker zum Cockpit
7 Hauptrelais 17 L-Sonde vor Kat A zum Pluspol Batterie
8 Relais Kühlerlüfter 18 Klopfsensor B zum Schalter Inneraumbeleuchtung
9 Kühlerlüftermotor 19 Kurbelwellensensor C von Leitung Innenraumbeleuchtung
10 Luftmassenmesser mit Temperatursensor 20 Steuergerät Wegfahrsperre G1,G2 Erdung

Beschreibung der Pinbelegung des Steuergerätes

1. Ansteuerung Zündung der 1. und 4. Zylinder.

Über diesen Stromkreis sendet das Steuergerät ein Steuersignal für die Zündungsendstufe der Zündspule der 1. und 4. Zylinder an Klemme «B» des Zündmoduls.

2. nicht belegt
3. Ansteuerung E-Kraftstoffpumpenrelais.

Das Einschalten der Zündung gilt als Signal für das Steuergerät zur Stromversorgung des E-Kraftstoffpumpenrelais. Wenn innerhalb von 2 Sekunden danach keine Kurbelwellensensor-Signale kommen, schaltet das ECM das Relais aus. Sobald die Signale des Kurbelwellensensors geliefert werden, schaltet das ECM das EKraftstoffpumpenrelais erneut ein.

4. Ansteuerung Leerlaufregler (Klemme A).

Die Spannung an dieser Klemme ist schwer einzuschätzen und wird bei Wartung nicht gemessen.

5. Ansteuerung Tankentlüftung.

Der Stromkreis wird vom Steuergerät zur Speisung des TEV an Masse geschlossen. Bei abgestelltem Motor muß die Spannung an der Klemme mit der Batteriespannung gleich sein. Bei laufendem Motor liegt die Spannung im Bereich zwischen 0 V und der Bordnetzspannung.

6. nicht belegt
7. Eingangssignal Luftmassenmesser.

Das ist ein analoges HLM-Signal, dessen Wert (0...5 V) im direkten Verhältnis zum zugeführten Luftmassenstrom steht.

8. Eingangssignal Nockenwellensensor.

Das Signal wird vom ECM in der sequentiellen Multipoint-Einspritzung verwendet. Der Sensor erzeugt ein Signal pro Umdrehung der Nockenwelle, was der Kolbenstellung des 1. Zylinders beim Verdichtungstakt entspricht.

9. Eingangssignal Geschwindigkeitssensor.

Die Bordnetzspannung wird zu diesem Anschluß über internen ECM-Widerstand geliefert. Der Sensor erzeugt Impulse, die den Stromkreis an die Masse schließen. Die Impulsfrequenz ändert sich je nach der Fahrgeschwindigkeit. Das Geschwindigkeitssensor-Signal wird auch dem Bordcomputer zugeführt.

10. Masseanschluß Lambda-Sonden.

Der Anschluß ist über das Steuergerät mit Motormasse verbunden.

11. Eingangssignal Klopfsensor.

Das ist ein Wechselspannungssignal, dessen Amplitude und Frequenz von den Motorschwingungen abhängig sind.

12. Ausgang Versorgungsspannung.

Die Versorgungsspannung für Drosselklappenschalter, Luftmassenmesser und Rough-Road-Sensor. Bei Zündung EIN liegt die Spannung bei nahezu +5 V.

13. Eingangssignal Variantencodierung

Bei Fahrzeugen VAZ-21083, 21093, 21099 ist dieser Anschluß an Bordnetzspannung angeschlossen.

14. Eingang «Erdung Leistungskreise».

Die Spannung an der Klemme muß bei Null liegen.

15. Ansteuerung Kontrollampe der Fehleranzeige.

Die Lampe wird vom Steuergerät eingeschaltet, indem der Stromkreis an die Masse geschlossen wird. Bei eingeschalteter Kontrolllampe muß die Spannung bei Null liegen. Wenn die Lampe ausgeschaltet ist liegt die Bordnetzspannung an der Klemme.

16 Ansteuerung Einspritzventil des 4. Zylinders.

Die Bordnetzspannung wird über die Wicklung des Einspritzventils an der Klemme angelegt. Das ECM erzeugt je nach der Kurbelwellendrehzahl die Impulse, die den Stromkreis an die Masse schließen. Die Einspritzzeit hängt vom Motorbetrieb ab.

17. Ansteuerung Einspritzventil des 1. Zylinders.

Die Bordnetzspannung wird über die Wicklung des Einspritzventils an der Klemme angelegt. Das ECM erzeugt je nach der Kurbelwellendrehzahl die Impulse, die den Stromkreis an die Masse schließen. Die Einspritzzeit hängt vom Motorbetrieb ab.

18. Eingangsspannung nicht abschaltbar.

Das Steuergerät wird ständig vom Bordnetz des Fahrzeuges mit Spannung versorgt, auch bei Zündung AUS. Die Spannung wird durch die Schmelzsicherung zugeführt.

19. Eingang «Erdung Logik».

Die Spannung an der Klemme muß bei Null liegen.

20. nicht belegt
21 Ansteuerung Zündung der 2. und 3. Zylinder.

Durch diesen Stromkreis wird vom ECM ein Steuersignal für die Zündungsendstufe der Zündspule der 2. und 3. Zylinder an Klemme «A» des Zündmoduls geliefert.

22. Ansteuerung Leerlaufregler (Klemme B).

Die Spannung an dieser Klemme ist schwer einzuschätzen und wird bei der Wartung nicht gemessen.

23. Ansteuerung Relais für Kompressorkupplung.

Dieser Anschluß wird für die Ansteuerung des Kompressorkupplungs-Steuerrelais der Klimaanlage an Masse geschlossen. Bei der Ansteuerung des Relais durch das ECM ist die Spannung unter 1 V. Wenn keine Ansteuerung des Relais durch das ECM erfolgt, liegt die Bordnetzspannung an der Klemme.

24. Eingang «Erdung Leistungskreise».

Die Spannung an der Klemme muß nahezu Null sein.

25. nicht belegt 26. Geber-Masseanschluß.

Die Spannung an der Klemme muß bei Null liegen.

27. Eingangssignal vom Zündschalter.

Bei diesem Signal handelt es sich nicht um die Stromversorgung. Durch dieses Signal erhält das ECM die Information, dass die Zündung eingeschaltet ist. Die Spannung an der Klemme ist der Bordnetzspannung gleich, wenn der Zündschalter in der Stellung «Zündung» oder «Anlasser» ist.

28. Eingangssignal Lambda-Sonde vor dem Abgasreiniger.

Die Lambda-Sonde ist mit einem elektrischen Heizelement ausgerüstet. Bei stehendem Motor und aufgeheizter Lambda-Sonde, wird ein Sauerstoffüberschuß im Auspuffkrümmer festgestellt, sodass die LS-Ausgangsspannung unterhalb 200 mV liegt. Bei laufendem Motor und aufgeheizter Lambda-Sonde sollte sich die Spannung schnell im Bereich 50...900 mV ändern. Wenn die Sonde kalt ist, beträgt die Spannung an der Klemme 300... 600 mV.

29. Eingangssignal Lambda-Sonde nach dem Abgasreiniger.

Die Lambda-Sonde ist mit einem elektrischen Heizelement ausgerüstet. Für aufgeheizte Lambda-Sonde und bei Rückkopplungsbetrieb, Teilbelastung und intaktem Abgasreiniger ändert sich die Signalspannung im Bereich 590...750 mV. Wenn die Sonde kalt ist, beträgt die Spannung an der Klemme 300... 600 mV.

30. Eingangssignal Klopfsensor.

Das ist ein Wechelspannungssignal, dessen Amplitude und Frequenz von den Motorschwingungen abhängig sind.

31. Eingangssignal Rough-Road-Sensor.

Im Stromkreis ist immer die Spannung 2,5 V. Bei der Fahrt auf unebener Straße ändern die Karosserieschwingungen die Sensor-Signalspannung.

32. Ausgangssignal Kraftstoffverbrauch.

Das Steuergerät sendet an den Bordcomputer ein Signal als Niederspannungsstöße (ca. 0V) mit Dauer 0,9 ms. Die hohe Signalspannung entspricht der Bordnetzspannung des Fahrzeuges. Formieren eines Niederspannungsstosses entspricht dem Kraftstoffverbrauch 1/16000 l, d.h. der 1l-Kraftstoffverbrauch entspricht dem Formieren von 16000 Imp.

33. nicht belegt 34. Ansteuerung Einspritzventil des 2. Zylinders.

Die Bordnetzspannung wird über die Wicklung des Einspritzventils an dieser Klemme angelegt. Das ECM erzeugt je nach Motordrehzahl die Impulse, die den Stromkreis an die Masse schließen. Die Einspritzzeit hängt vom Motorbetrieb ab.

35. Ansteuerung Einspritzventil des 3. Zylinders.

Die Bordnetzspannung wird über die Wicklung des Einspritzventils an dieser Klemme angelegt. Das ECM erzeugt je nach der Motordrehzahl die Impulse, die den Stromkreis an die Masse schließen. Die Einspritzzeit hängt vom Motorbetrieb ab.

36. Ansteuerung Hauptrelais.

Am Anschluß liegt die Bordnetzspannung an, wenn das Hauptrelais nicht eingeschaltet ist. Bei eingeschaltetem Relais ist die Spannung dem Null nahe. Die Zündung «EIN» gilt für das Steuergerät als Signal zum Einschalten des Hauptrelais, das vom Zündschalter zur ECM-Klemme «27» geliefert wird. Beim Ausschalten der Zündung wird das Hauptrelais vom Steuergerät ca. für 10 Sek. mit der Verzögerung abgeschaltet.

37. Eingangsspannung abschaltbar.

Die Bordnetzspannung wird von normal geöffneten Kontakten des Hauptrelais geliefert.

38. nicht belegt
39. Ansteuerung Leerlaufregler (Klemme C).

Die Spannung an dieser Klemme ist schwer einzuschätzen und wird bei der Wartung nicht gemessen.

40. nicht belegt
41. Ansteuerung LS2-Heizelement.

Das ECM steuert das Heizelement durch Massenschluß des Stromkreises. Die Spannung beträgt dabei ca. 0 V. Bei fehlendem Steuersignal ist die Spannung an der Klemme der Bordnetzspannung gleich.

42. nicht belegt
43. Ausgangssignal Motordrehzahl.

Ausgangssignal an Drehzahlmesser. Die Impulsfrequenz ist doppelt groß wie die Motordrehzahl. Die hohe Signalspannung entspricht der Bordnetzspannung des Fahrzeuges. Die niedrige Signalspannung beträgt ca. 0 V. Das Verhältnis «Signalperiode – Dauer» der niedrigen Signalspannung beträgt 3.

44. Eingangssignal Lufttemperaturfühler.

Das ECM sendet durch diesen Stromkreis über den Innenwiderstand die Spannung +5 V zum Lufttemperaturfühler, der als Thermistor ausgeführt ist. Der Fühler ist ebenfalls an Masse angeschlossen und regelt den Widerstand in Abhängigkeit von der Ansauglufttemperatur. Die ansteigende Temperatur bewirkt die Absenkung der Spannung an der Klemme.

45. Eingangssignal Kühlmitteltemperaturfühler.

Das ECM sendet durch diesen Stromkreis über den Innenwiderstand die Spannung +5 V zum Kühlmitteltemperaturfühler, der als Thermistor ausgeführt ist. Der Fühler ist ebenfalls an Masse angeschlossen und regelt den Widerstand in Abhängigkeit von der Kühlmitteltemperatur. Die ansteigende Temperatur bewirkt die Absenkung der Spannung an der Klemme. Bei der Kühlmitteltemperatur 0º C ist die Spannung über +4 V. Bei normaler Betriebstemperatur (85...100º C) liegt die Spannung unterhalb 2 V.

46. Ansteuerung Kühlgebläse.

Das ECM steuert das Relais über den Masseanschluß des Stromkreises. Die Spannung nähert sich dabei dem Null. Wenn kein Steuersignal zum Anschluß geliefert wird, liegt am Anschluß die Bordnetzspannung.

47. Eingangssignal Klimaanlage EIN/ AUS.

Wenn der Schalter der Klimaanlage im Armaturenbrett auf «AUS» steht, beträgt die Spannung an der Klemme ca. 0 V. Steht der Schalter auf «EIN», wird an Steuergerät die Bordnetzspannung geliefert. Die anderen Schalter in diesem Stromkreis sollen dabei geschlossen sein.

48. / 49. Eingangssignal Kurbelwellensensor.

Beim Drehen der Kurbelwelle ist an dem Anschluß ein Wechselspannungssignal vorhanden, das einem Sinussignal ähnlich ist, dessen Frequenz und Amplitude im direkten Verhältnis zur Motordrehzahl stehen. Bei eingeschalteter Zündung und stillstehendem Motor ist die Spannung dem Null gleich, wenn der Stromkreis des Sensors i.O. ist. Bei Unterbrechung des Stromkreises beträgt die Spannung ca. 1,5 V.

50. nicht belegt 51. Ansteuerung LS1-Heizelement.

Das ECM steuert das Heizelement durch Massenschluß des Stromkreises. Die Spannung beträgt dabei ca. 0 V. Bei fehlendem Steuersignal ist die Spannung an der Klemme der Bordnetzspannung gleich.

52. nicht belegt 53 Eingangssignal Drosselklappenschalter.

Die vom Drosselklappenwinkel abhängige Gleichstromspannung ändert sich im Bereich von 0 bis +5 V. In der Regel liegt die Spannung im Leerlauf unter 0,7 V und bei völlig geöffneter Drosselklappe liegt die Spannung über 4,1 V.

54. Ansteuerung Leerlaufregler (Klemme D).

Die Spannung an dieser Klemme ist schwer einzuschätzen und wird bei der Wartung nicht gemessen.

55. Diagnose-Leitung «K».

Der Anschluß ist mit der Klemme «18» des Wegfahrsperre-Steuergerätes verbunden. Bei eingeschalteter Zündung erfolgt der Datenaustausch zwischen dem ECM und der Wegfahrsperre über diese Leitung. Wenn die Wegfahrsperre deaktiviert ist, begibt sich das Steuergerät in den normalen Betriebsmodus und steuert das System. Im Gegenfall bleibt der Motor verriegelt. Während der Kommunikation zwischen dem ECM und dem Wegfahrsperre- Steuergerät ist diese Leitung vom ALDL-Anschluß abgeschaltet. Nach dem Datenaustausch werden die Klemmen «18» und «9» des Wegfahrsperre-Steuergerätes geschlossen und die Diagnose-Leitung wird an die Klemme «10» des ALDL-Anschlusses geschlossen. Danach können die Informationen zwischen dem ECM und dem Diagnose-Gerät DST-2 über diese Leitung ausgetauscht werden. Die Daten werden seriell als schnell veränderte Spannungsstöße zwischen der hohen (Bordnetzspannung) und niedrigen (0 V) Signalspannung übertragen.

Euro 4

Steuergeräte-Nummer: 21214-1411020-20

Bosch-Nummer: 0261201208

Steuergerät 21214-1411020-20 (Bj.2009)
In01SteuerE4.jpg
In02SteuerE4.jpg


Verdrahtungsplan als Schema

Verdrahtungsplan zur Motorsteuerung des Lada 4x4, EURO-4



Beschreibung der Bauteile

1 Steuergerät 15 Kühlmitteltemperatursensor 28 Hauptrelais
2 OBD-Buchse 16 Luftmassenmesser 29 Benzinpumpenrelais
3 Sensor Wegfahrsperre 17 Lambdasonde 30 Relais für linken Kühlerlüfter
4 Wegfahrsperre Steuergerät 18 Nockenwellensensor 31 Relais für rechten Kühlerlüfter
5 Zündspule 19 Lambdasonde 32 Stecker
6 Zündkerze 20 Kurbelwellensensor 34 Kühlerlüfter
7 Einspritzdüsen 21 Klopfsensor 36 Stecker
8 Benzinpumpe 22 Magnetventil Adsorber 37 Zündschloss
9 Stecker 23 G-Sensor 38 Instrumentenkombination
10 Stecker Kabelbaum Zündanlage 24 Stecker
12 Geschwindigkeitssensor 25 Starter Relais A an Pluspol Batterie
13 Leerlaufregler 26 Sicherung Steuergerät B1 Erdung
14 Drosselklappensensor 27 Sicherungsblock B2 Erdung

Euro 5

Steuergeräte-Nummer: 21214-1411020-60

Bosch-Nummer: 0261S06590

21214-1411020-60 (BJ 2011)


Steuergerät Lada Niva 4x4 21214-1411020-50 PIN-Belegung


Kontakt/PIN Anschluß X1 Anschluß X2
1 Nicht belegt Eingang: Kurbelwellensensor (Pin "B"). Beim Drehen der Kurbelwelle des Motors liegt eine Wechselspannung in der Form ähnlich einer Sinuskurve an. Die Frequenz und die Amplitude des

Signals sind proportional zur Drehzahl.

2 Nicht belegt Eingang: Diagnosesignal der Lambdasonde nach Kat Wenn die Lambdasonde eine Temperatur unter 150 ° C (nicht warm) hat, dann sollte eine Spannung von 450 mV anliegen.

Nach Aufwärmung sollte die Spannung im Bereich von 590 - 750 mV variieren.

3 Nicht belegt Eingang: Drosselklappenpotentiometer 1. Es liegt eine Gleichspannung an, deren Größe von dem Grad der Drosselklappenöffnung abhängig ist. Wenn Drosselklappe vollständig geschlossen ist,liegen 0,2V bis 0,4 V an.
4 Nicht belegt Masse für Lambdasonde vor Kat
5 Masse Gaspedals Potentiometer 1 Masse Kühlwassertemperatursensor
6 Masse Gaspedals Potentiometer 2 Masse Lambdasonde nach Kat
7 Nicht belegt Masse Drosselklappenpotentiometer
8 Nicht belegt Nicht belegt
9 Nicht belegt Nicht belegt
10 Nicht belegt Nicht belegt
11 Eingang: Gaspedals Potentiometer 2 bei Nullstellung muss Spannung zwischen 0,16 ... 0,28 V sein Wenn das Gaspedal durchgetreten ist steigt Spannung auf 1,45 V. Nicht belegt
12 Nicht belegt Nicht belegt
13 Nicht belegt Eingang: Kurbelwellensensor (Pin "A"). Beim Drehen der Kurbelwelle des Motors liegt eine Wechselspannung in der Form ähnlich einer Sinuskurve an. Die Frequenz und die Amplitude des Signals sind proportional zur Drehzahl.
14 Nicht belegt Nicht belegt
15 Ausgang: Hauptrelais Wenn inaktiv, liegen nicht mehr als 1,5 V an. Bei Einschalten der Zündung wird Relais sofort geschaltet. Nach Ausschalten der Zündung wird durch das Steuergerät das Relais noch für 10 Sekunden mit Spannung versorgt. Eingang: Kühlwassertemperatursensor Eingangsspannung ist abhängig von der Kühlmitteltemperatur. Bei der Temperatur von 20 ° C liegt eine Spannung von etwa 1,9 V an. Bei Bruch in der Verkabelung zum Sensor liegt hier eine Spannung von 3,3 V an.
16 Eingang: Kontakt "15" des Zündschalters Bemessungsspannung 12 V. Wenn der Motor läuft, kann die Spannung 13,5-15,2 V sein. Nicht belegt
17 Nicht belegt Nicht belegt
18 Nicht belegt Nicht belegt
19 Nicht belegt Nicht belegt
20 Nicht belegt Eingang: Drosselklappenpotentiometer 2. Es liegt eine Gleichspannung an, deren Größe von dem Grad der Drosselklappenöffnung abhängig ist. Wenn Drosselklappe vollständig geschlossen ist,

liegen 2,9 V bis 3,1 V an.

21 Eingang: Gaspedal Potentiometer 1 im Leerlauf muss die Spannung zwischen 0,33 - 0,56 V sein, wenn das Gaspedal durchgetreten ist, dann muss sich Spannung auf 2.9V erhöhen. Nicht belegt
22 Nicht belegt Nicht belegt
23 Nicht belegt Ausgang: Referenzspannung 3,3 V für Drosselklappenpotentiometer
24 Nicht belegt Nicht belegt
25 Nicht belegt Nicht belegt
26 Ausgang: Referenzspannung 3,3 V für Gaspedals Potentiometer 2 Nicht belegt
27 Ein-/Ausgang K-Linie:Durch diesen Kontakt kommuniziert das Steuergerät mit der Wegfahrsperre АPS 4. Der Datenaustausch mit der Wegfahrsperre АPS 4 beginnt mit Einschalten der Zündung . Wenn die WFS entriegelt ist, kommuniziert die ECU mit allen Sensoren und Aktoren der Motorsteuerung und erlaubt den Datenaustausch mit Diagnosegeräten. Andernfalls deaktiviert der Controller den Motor und dient nur als Unterstützung zur externe Diagnose . Eingang: Temperatursensor LMM Bei einer Temperatur der Luft von 20 ° C ist die Spannung etwa 1,9 V. Bei Kabelbruch ist die Spannung am Pin 3,3V ± 0,1 V.
28 Ausgang: Ausgabesignal der Motordrehzahl auf dem Drehzahlanzeiger im VDO Signalpegel zwischen weniger als ein 1 V und der Batteriespannung des Fahrzeugs. Die Impulsfrequenz ist das Doppelte der Geschwindigkeit der Motorkurbelwelle. Nicht belegt
29 Ausgang: für Kraftstoffverbrauch Trip-Computer Signalpegel zwischen weniger als 1 V und Batteriespannung des Fahrzeugs. Pulswiederholrate wird vom aktuellen Verbrauch bestimmt; 16.000 Impulsen pro 1 Liter Kraftstoff die dem Motor zugeführt werden.Dauer der aktiven Signalpegel beträgt 0,9 ms. Achtung ist im aktuellen Schaltplan nicht belegt! Nicht belegt
30 Nicht belegt Eingang: Lambdasonde vor Kat Wenn die Lambdasonde eine Temperatur unter 150 ° C (nicht warm) hat, dann sollte eine Spannung von 300 - 600 mV anliegen. Nach dem Aufwärmen der Sonde und wenn sich der Motor im geschlossenen Regelkreis befindet, sollte die Spannung mehrmals pro Sekunde zwischen dem niedrigen Bereich von 50-100 mV bis zum hohen Bereich von 800 - 900mV wechseln.
31 Nicht belegt Eingang: Nockenwellensensor
32 Nicht belegt Eingang: Geschwindigkeitssensor Die Impulsfrequenz ändert sich proportional zu der Geschwindigkeit des Fahrzeugs (6 Impulsen pro Meter). Das Geschwindigkeitssensor-Signal wird parallel

auch dem Bordcomputer im VDO zugeführt, der diese dann eigenständig verarbeitet.

33 Nicht belegt Eingang: LMM digitales Signal in Abhängigkeit von der Menge der Luft, die durch Luftmassenmesser strömen.
34 Nicht belegt Nicht belegt
35 Eingang: Schalter 1 des Bremspedal. Hier muss die volle Betriebsspannung anliegen, wenn das Bremspedal nicht getreten ist und Spannung an der Klemme "15" vorhanden ist. Ausgang: Ansteuerung Tankentlüftungsventil
36 Eingang: Schalter Kupplungspedal Nicht belegt
37 Nicht belegt Eingang: Klopfsensor Kontakt 1. Das Signal ist eine Spannung, dessen Amplitude und Frequenz abhängig von den Schwingungen des Motorblocks ist.
38 Ausgang: Referenzspannung 3,3 V für Gaspedal Potentiometer 1 Eingang: Klopfsensor Kontakt 2. Das Signal ist eine Spannung, dessen Amplitude und Frequenz abhängig von den Schwingungen des

Motorblocks ist.

39 Nicht belegt Ausgang: Heizungsansteuerung Lambdasonde nach Kat
40 Ausgang: Warnleuchte MIL Nicht belegt
41 Ausgang: Ansteuerung Relais 1 für rechten Lüfter Nicht belegt
42 Ausgang: Relaissteuerung Benzinpumpe Ausgang: Ansteuerung Einspritzventil des 2. Zylinders
43 Nicht belegt Ausgang: Ansteuerung Einspritzventil des 3. Zylinders
44 Nicht belegt Ausgang: Ansteuerung Einspritzventil des 1. Zylinders
45 Nicht belegt Ausgang: Ansteuerung Einspritzventil des 4. Zylinders
46 Nicht belegt Ausgang: Heizungssteuerung Lambdasonde vor Kat
47 Eingang: Schalter 2 des Bremspedals Masse: Zentrale Masse für Sensoren
48 Nicht belegt Nicht belegt
49 Nicht belegt Nicht belegt
50 Nicht belegt Masse Verbindung Karosserie
51 Ausgang: Schalten des Starterrelais zum Starten Ausgang: Drosselklappenstellmotor Anschluß 1
52 Ausgang: Ansteuerung Relais 2 für linken Lüfter Ausgang: Drosselklappenstellmotor Anschluß 2
53 Masse Nicht belegt
54 Masse Ausgang: Zündspule Ansteuerung Zylinder 2 und 3
55 Eingang: Versorgungsspannung der ECU über Ausgang des Hauptrelais (Klemme "87"), bei abgeschaltetem Motor (für eine unbegrenzte Zeit nach der Zündung ohne laufenden Motor und für 10 Sekunden, nachdem die Zündung ausgeschaltet ist) beträgt anliegende Spannung 12 V. Wenn der Motor läuft zwischen 13,5V und 15,2 V. Nicht belegt
56 Eingang: Versorgungsspannung der ECU über Ausgang des Hauptrelais (Klemme "87"), bei abgeschaltetem Motor (für eine unbegrenzte Zeit nach der Zündung ohne laufenden Motor und für 10 Sekunden, nachdem die Zündung ausgeschaltet ist) beträgt anliegende Spannung 12 V. Wenn der Motor läuft zwischen 13,5V und 15,2 V. Ausgang: Zündspule Ansteuerung Zylinder 1 und 4 Versorgungsspannung der Primärwicklung der Zündspule mit dem Ausgang (Klemme "87") des Hauptrelais versorgt. Impulssteuersignal ist aktiv niedrig, nicht mehr als 2,5 V. Die Dauer des Impulses im Schaltvorgang beträgt ein bis zu zehn Millisekunden.



Verdrahtungsplan als Schema


Verdrahtungsplan zur Motorsteuerung des Lada 4x4 M, EURO-5



Beschreibung der Bauteile

Beschreibung Beschreibung Beschreibung
1 Steuergerät 2 OBD-Buchse 3 Luftmassensensor
4 Kühlmitteltemperatursensor 5 Nockenwellensensor 6 Benzinpumpe mit Tankfüllstandsensor
7 Stecker der Instrumententafel zum hinteren Kabelbaum 8 Zündmodul 9 Zündkerzen
10 elektronisches Gaspedal poti 11 elektronisch gesteuerte Drosselklappen mit Poti 12 Motor Lüfter rechts
13 Motor Lüfter links 14 Klopfsensor 15 Stecker zur Zündanlage und Injektor Kabelbaum
16 Einspritzventile 17 Magnetventil Adsorber 18 Lambdasonde vor Kat
19 Lambdasonde nach Kat 20 Kurbelwellensensor 21 Wegfahrsperre
22 Wegfahrsperre Sensor 23 Sicherungsleiste neben OBD2 Buchse 24 Sicherung Benzinpumpe
25 Relais Benzinpumpe 26 Relais Lüftermotor links 27 Relais Lüftermotor rechts
28 Hauptrelais 29 Stecker Kabelbaum Zündsystem Instrumententafel


Weiterführende Links

Eine sehr umfangreiche Abhandlung bzw. Beschreibung von Steuergeräten mit Fotos und Schaltplänen:

ciptuner.ru