Benutzer Diskussion:Endurofant

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Test-Test


Beim Abbremsen eines Kraftfahrzeugs wird das Fahrzeuggewicht von der Hinterachse auf die Vorderachse verlagert (dynamische Achslastverlagerung). Dadurch haben die Hinterräder weniger Bodenhaftung und es kann zum Blockieren der Hinterachse führen. Ein Überbremsen der Hinterachse wiederum führt bei noch nicht blockierten Vorderrädern in der Regel zu einem gefährlichen unkontrollierten Schleudern des Fahrzeugs. Der Bremskraftregler verhindert diesen Effekt durch Reduzierung des Bremsdruckes auf die Hinterachsbremse, so dass diese in jedem Fall erst nach der Vorderachse blockiert


Lastabhängige Bremskraftregler steuern je nach Beladungszustand der Hinterachse einen variablen Bremsdruck zur Hinterachse. Über ein Gestänge

Durch die dynamische Achslastverlagerung verringert sich beim Bremsen die Gewichtskraft an den Hinterrädern, wodurch die übertragbare Bremskraft an den Hinterrädern abnimmt. Bei gleichen Bremsdruck an allen Radbremsen wird dies dazu führen, dass die Hinterachse vor der Vorderachse blockiert (Überbremsen). Die Hinterräder verlieren ihre Seitenführung und das Fahrzeug kann zu schleudern beginnen. Störungen am Bremsdruckminderer selbst (z.B. Undichtigkeit) sind eher selten, und er dürfte in der Regel ein Leben lang halten. Probleme bereitet dagegen die Mechanik der diversen Teile, die unter dem Fahrzeug ständig den unterschiedlichen Umweltbedingungen ausgesetzt sind. Dreck und Korrosion führen insbesondere zu Schwergängigkeit des Hebels


Nach Veränderungen am Fahrwerk hinten (z.B. Tieferlegung) muss grundsätzlich die korrekte Einstellung des Bremsdruckminderers überprüft werden


Gute Videoanleitungen! --Sajaz 00:10, 12. Aug. 2014 (CEST)